
Dreharbeit zur TV-Doku „Small is beautiful – Rückkehr zum menschlichen Maß – Leopold Kohr“. Schon im Dezember wird gesendet. (ORF – Menschen & Mächte).
Der Film porträtiert Leben und Wirkung des alternativen Nobelpreisträgers Leopold Kohr und wird im Dezember 2010 in der ORF-Sendereihe „Menschen und Mächte“ ausgestrahlt.
Unter der Regie des steirischen Filmregisseur Alfred Ninaus entsteht eine aufwendige Doku über das weltweite Wirken Kohr’s – der 1983 für sein gesamtwissenschaftliches Werk „Rückkehr zum menschlichem Maß“ den Alternativen Nobelpreis erhielt. Zur Zeit befindet sich das (weiterlesen…)
Ein offener Verstand hält vorerst alles für möglich. Sogar das Nichts ist für uns verhandelbar. Wer nicht verrückt werden will bei so vielen Möglichkeiten, stellt seine Weltsichtlinse auf diffus und verwandelt sein Nichtwissen in eine fantastische Geschichtenwolke die mal staunend, mal erschrocken, mal ergriffen durchflogen werden kann. Das mit den Multiversen ist so eine Geschichte. Gibt’s uns wirklich öfter? Mehr dazu in Heise’s Telepolis: “Das Spiegeluniversum neben uns” >
Klein ist die überlegene Größe. Mit dieser Botschaft des Oberndorfer Philosophen Leopold Kohr+ reisten Vertreter der Leopold-Kohr-Akademie, Salzburger KünstlerInnen und der stellvertretende Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer zu den Salzburg Tagen nach Bremen. Und kamen gut an. Ein selbstbewußtes Bürgertum, eine kritische Distanz zu jeder Form von Gigantomanismus sind die Gemeinsamkeiten zwischen der Hansestadt Bremen und Salzburg. Kein Wunder also wenn die Thesen Leopold Kohrs auch hier auf fruchtbaren Boden treffen. Und das nicht erst seit heute. Susanna Dankl-Vötter und Christian Vötter, die rührigen Botschafter Kohrschen Gedankenguts und Verwalter von Tauriska >, einem Projekt zur Förderung von Kultur und Regionalentwicklung in der Tauernregion tauschten sich erfolgreich mit Bremer EntscheidungsträgerInnen aus. Eine Reihe spannender, gemeinsamer Kultur- und Tourismus Projekte kommen dadurch auf den Weg. Mehr zu den Salzburg-Tagen in Bremen >
Dienstag, 14. September 2010, 19:30 Uhr
im “Alten Feuerwehrhaus” Freilassing, Lindenstraße 5
Drei KünstlerInnen nähern sich der Natur auf ganz unterschiedliche Weise. Der Holzkünstler Rainer Brunnauer, die über 90 jährige Malerin Charlotte Raufer und die Laufener Künstlerin Christine Smaczny > zeigen ihre Werke. Die Ausstellung dauert vom 14. – 19. September 2010. Wochentags von 14:00 – 18:00 Uhr, Samstag & Sonntag von 12:00 – 16:00 Uhr. Veranstalter: Kulturverein Freilassing

Um eine handvoll suspektes Gewebe los zu werden habe ich mich am 1. Juli 2010 eingefunden. Mit Eindrücken, Geschichten und Einsichten voll beladen kehrte ich heim und schlürfte gerade mal 9 Tage später meinen geliebten türkischen Kaffeee in Ali’s Kebab > zu Taxham. Zuvor durfte ich den Sepp kennenlernen, ein Tonwunder erleben und die Gastfreundschaft besonderer Menschen genießen.
Irgendwann nach der OP kehrten meine Sinne zurück und ich verstand allmählich wieder, was ich sah. Der Sepp lag nicht weit von mir. Rechts von ihm teilte ein hohes Kassettenfenster das grüne Blättergewirr des gegenüberliegenden Parks in 7 gleichzeitig ablaufende Filme. In einem erschien gerade ein koboldartiges Wesen, das den Mund auf und zu klappte und heftig mit den Augen rollte. In einem anderen formte das Wechselspiel von Licht, Schatten und Wind einen Elefanten mit hochaufgerichtetem Rüssel aus dem Blattwerk. Während das nach Mücken schnappende Baumwichtel von Film Nr. 6 auf Film Nr. 4 kletterte, regte sich plötzlich etwas unter der Decke des Nachbarbettes. Sepp erschien. Erst ein schlohweißes, von grauen Strähnen durchzogenes Haarbüschel, dann sein breit grinsendes, von 94 Lebensjahren zerfurchtes Gesicht. (weiterlesen…)
Gestern, an der Ettrich-Straße in Taxham. Der beinahe bis zum Stamm zubetonierte Nadelbaum hat beschlossen seinen Nachwuchs auf Beton zu setzen. Etwa 30 Zapfen habe ich gezählt von denen die meisten kerzengerade auf dem undurchdringlich harten Grund gelandet sind. Was für eine Verschwendung, denke ich. Aber “viel” gehört zur Überlebenstaktik der Natur. Viele Menschen bringen die (weiterlesen…)

Donnerstag, 17. Juni 2010, 13:00 – 14:00 Uhr
im Institutshaus für Gesellschaftswissenschaften
Raum Nr. 116, Rudolfskai 42, 5020 Salzburg
Wer von Krisenanalysten, Panikmachern und Nebelwerfern ausspannen möchte, trifft sich hier in einem kleinen Kreis hellwacher Köpfe die über “Größenordnungen” im Sinne Kohrs nachdenken. (weiterlesen…)
Die einen weben ein zauberhafte Gespinst unglaublicher Visionen in den kollektiven Geist unserer Spezies. Die anderen, die für den Boden zuständigen, sorgen mit ihrer ruhigen Beharrlichkeit für ein festes Fundament über das man schweben oder gehen kann. Elfen und Bauern, beide Fraktionen bilden das fantastische Wesen Mensch. Elfen und Bauern können sich nicht immer leiden. (weiterlesen…)
Verachten, verleumden, isolieren. in diesem Klima nahmen die schlimmsten Verbrechen in der Menschheitsgeschichte ihren Anfang. Organisierter, gefühlsloser Massenmord. Eine Bildserie im Spiegel Online hat mich heute geschockt. Die Opfer sehen Dich direkt an. Minuten vor ihrer Abschlachtung. Zur “Eines Tages” Bildserie im Spiegel Online >
Ein Leben ist zu kurz um alle Kunstobjekte denen man begegnet bis zu ihren Ursprüngen auszuleuchten bis sie ihre Mission preisgeben. Im Falle von Herrn Rot habe ich es geschafft. Herr Rot ist der Zorn des Opportunisten auf seine hündische Knechtschaft. Heimtückisch verbirgt dieses schiefe Lachen seine feige Verachtung. Keine geballte Faust, nur ein (weiterlesen…)